Colour Dipping – kopfüber in Farbe getaucht

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Meins, meins, meins …

Eigentlich wollte ich dem Fußbänkchen, das mein Mann eines Tages mitbrachte („Können wir vielleicht irgendwie gebrauchen?“ Ähm, nein, eigentlich eher nicht …) nur einen neuen Anstrich geben, um es anschließend als Blumenbank zu benutzen. Und gedippt sollte es werden. Weiß als Grundfarbe stand schnell fest, die Schwierigkeit war der zweite Farbton. Im Baumarkt habe ich die diversen Farbtabellen verglichen, wieder zur Seite gelegt, gegrübelt, mich noch einmal in anderen Abteilungen umgesehen, Schrauben sortiert, um wieder um die Farben herumzuschleichen. Schließlich und endlich ist meine Wahl auf Laubgrün gefallen, das mit Weiß aufgehellt werden sollte.

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Einfacher Abtropfbehälter – oder doch eher ein schicker Stiftebecher?

Und weil das Streichen so schnell und simpel verlief, habe ich auf der Suche nach weiteren herrenlosen Dingen auch kurzerhand den alten Abtropfbehälter gedippt. Und wenn ich noch mehr gefunden hätte, wäre es sicher nicht dabei geblieben …

Da die Fußbank auf dem Balkon stehen sollte, ist die Farbe für draußen geeignet. Das ist im Nachhinein auch ganz praktisch, obwohl sie letztlich nie als Blumentischchen benutzt wurde. Denn meine Tochter fand schnell heraus, dass die Bank die perfekte Höhe hat und sich prima zum Herumturnen und Sitzen eignet. Sie erklärte sie kurzerhand zu ihrer Bank, d.h. sie muss nun Wasserfontänen und Joghurtattacken aushalten. Der Behälter ist ein toller Krimskrams- und Stiftebecher.

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Aus Alt mach Neu

Das braucht ihr: 

  • Hocker (z.B. im Baummarkt erhältlich) oder andere Wohnaccessoires
  • Wunschfarben in Seidenmatt (für drinnen und/oder draußen)
  • 2 Pinsel
  • Kreppband
  • alte Zeitungen oder Abdeckplane (je nach Größe eurer Möbelstücke und Accessoires)

Und so wird’s gemacht: Die Arbeitsfläche mit einer Abdeckplane schützen. Den Hocker in Weiß grundieren. Nach dem Trocknen ein weiteres Mal überstreichen, damit der Farbanstrich deckend ist. Wiederum trocknen lassen. Dann mit Kreppband den Hocker zum Teil abkleben, die zweite Farbe anrühren und den abgeklebten Part anmalen. Trocknen lassen – und fertig.

Fotos und Text: Ingrid Sellien

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